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Verteidigung der Wölfe gegen die Lämmer

soll der geier vergißmeinnicht fressen?
was verlangt ihr vom schakal,
daß er sich häute; vom wolf? soll
er sich selber ziehen die zähne?
was gefällt euch nicht
an politruks und an päpsten,
was guckt ihr blöd aus der wäsche
auf den verlogenen bildschirm?

wer näht denn dem general
den blutstreif an seine hosen? wer
zerlegt vor dem wucherer den kapaun?
wer hängt sich stolz das blechkreuz
vor den knurrenden nabel? wer
nimmt das trinkgeld, den silberling,
den schweigepfennig? es gibt
viel bestohlene, wenig diebe; wer
applaudiert ihnen denn, wer
lechzt denn nach lüge?

seht in den spiegel: feig,
scheuend die mühsal der wahrheit,
dem lernen abgeneigt, das denken
überantwortend den wölfen,
der nasenring euer teuerster schmuck,
keine täuschung zu dumm, kein trost
zu billig, jede erpressung
ist für euch noch zu milde.
ihr lämmer, schwestern sind,
mit euch verglichen, die krähen:
ihr blendet einer den andern.

brüderlichkeit herrscht
unter den wölfen:
sie gehen in rudeln.
gelobt sei´n die räuber; ihr,
einladend zur vergewaltigung,
werft euch aufs faule bett
des gehorsams, winselnd noch
lügt ihr, zerrissen
wollt ihr werden, ihr
ändert die welt nicht mehr.

Hans Magnus Enzensberger 1957

8. April 2023|

Merz ist ja angeblich ein Blackrock Mann. Knallharte Wirtschaftsprofis, die erfolgreichsten Haie im Haifischbecken. Was hat Jemand wie Merz dort eigentlich gemacht? Kaffee geholt? Hof gefegt?

Kommentar eines Lesers in Tichys Einblick zum Ergebnis der CDU in Niedersachsen Landtagswahl 2022

10. Oktober 2022|

Wenn Orwell aus dem Jenseits zu uns sprechen könnte, würde er uns daran erinnern, dass sein Buch ›1984‹ als Warnung gedacht war – und nicht als ein verdammter Leitfaden für die Regierungen!

Mark Antony Rossi
aus Tichys Einblick

30. September 2022|

Rede von Rüdiger Imgart zur finanziellen Lage des Landkreises

Auf der letzten Kreistagssitzung des Landkreises Weilheim-Schongau hielt der Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion, Rüdiger Imgart, eine viel beachtete Rede zum Thema „Finanzielle Lage des Landkreises und die Perspektiven“.

Die Rede geben wir hier im Wortlau wieder :

Haushaltsrede 2022

 Sehr geehrte Frau Landrätin, sehr geehrter Herr Kreiskämmerer, meine Damen und Herren!

Das Jahr 2022 ist bereits jetzt geprägt von Katastrophen. Corona, der Krieg in der Ukraine und nun der Kreishaushalt und die Finanzplanungswerte für den Zeitraum 2023 – 2025. Die seit einigen Jahren scheints unaufhaltsame negative Entwicklung der Finanzen kann diese in einen Abgrund führen. Die Folgen für die Lebensqualität des einzelnen Bürgers hier im Landkreis werden spürbarer sein als die vorgenannten Weltkatastrophen.

Meine Damen und Herren, mit der Meinung des von hier berichtenden Redakteurs der Heimatzeitung bin ich oft nicht einverstanden. Wenn er aber in seinem Bericht vom 07.03.2022 die Lage der Kreisfinanzen als „schockierend“ beschreibt, so muss ich ihm uneingeschränkt zustimmen.

Zugegeben, auch die finanzielle Lage anderer Landkreise, Städte und Kommunen verschlechtert sich seit Jahren. Zugegeben, dass auch eine ständige Überbürdung von Aufgaben durch Bund, Länder und nun auch des Bezirks zu dieser unguten Entwicklung beitragen. Aber dies alles entbindet uns nicht von unserer Verantwortung für die Finanzen hier, im Landkreis Weilheim-Schongau, meine Damen und Herren!

Eine verfehlte Umwelt- und Energiepolitik schafft Abhängigkeiten und treibt auch die Kosten unserer Verwaltung ins Schwindelerregende. Der Glaube, am deutschen Verkehrswende- und Klimawandelwesen werde die Welt genesen, ist ebenso vermessen wie absurd. Diese Politik wird ohne Rücksicht auf unsere Finanzen und die wirtschaftliche Zukunft unserer Kinder befördert und – leider – auch bei uns teils umgesetzt.

Dies gilt ebenso für die Asyl- und Ausländerpolitik, deren Folgen Bund, Länder und Gemeinden gleichermaßen schwer belasten. Wie krachend diese Politik der interkulturellen Vielfalt und Integration gescheitert ist, kann jeder im Faktencheck des Landratsamts nachlesen.

Es darf sich bitte keiner der Anwesenden mit einem „Was können wir denn dafür“ herausreden. Die dramatische Entwicklung unserer Finanzlage ist zum erheblichen Teil fortdauernden und unangemessenen Wünschen und Vorhaben geschuldet, die von hier – dem Kreistag – angestoßen sind.

Kollegen!

Beliefen sich die Schulden des Kreises vor fünf Jahren einschließlich des inneren Darlehens auf 22,3 Millionen Euro, haben sie sich innerhalb dieses Zeitraums auf knapp 80 Millionen Euro fast vervierfacht und werden im Jahre 2025 auf fast 140 Millionen angewachsen sein.

Konkret bedeutet dies: Alle Ausgaben müssen auf den Prüfstand. Dies gilt für Forderungen nach dem Ausbau des ÖPNV und insbesondere dem Beitritt zum MVV. Das Geld haben wir ebenso wenig wie für den Ausbau von Radwegen.

Wir müssen Geld einsparen und daher eher über Personalreduzierung nachdenken, als für solche Projekte zusätzliches Personal einzustellen. Dies gilt selbstverständlich auch für die personelle Ausstattung von Asylhelfern und Integrierern sowie die Unterstützung von Asylhelferkreisen. Wer sich nach sieben Jahren hier noch nicht integriert hat, hat von uns nur noch eines zu bekommen: sein Heimflugticket.

Die AfD – und auch ich – haben sich vor der Kommunalwahl für den Erhalt unserer Krankenhäuser ausgesprochen. Dazu stehen wir.

Wenn ich allerdings zur Kenntnis nehmen muss, dass der Zuschussbedarf in diesem Jahr auf 13,5 Mio. Euro steigt, während zeitgleich über den Bau einer Zentralklinik für bald eine halbe Milliarde Euro nachgedacht wird, kann ich das nicht nachvollziehen oder unterstützen. Wir haben weder das Geld für Wolkenkuckucksheime, noch verfügen wir über die entsprechenden Flächen.

Ich darf daran erinnern, dass unsere damals vier Krankenhäuser noch im Jahr 2007 Gewinn erwirtschaftet haben. Die Veränderung der Krankenhausfinanzierung durch die Einführung der Fallkostenpauschale und der staatlich vorgesehenen vorsätzlichen Schlechtkalkulation der kleinen Kliniken muss uns eines vor Augen führen: Wir können und dürfen uns bei unseren Planungen nicht auf Staatssubventionen oder Abrechnungsmodalitäten der Krankenkassen verlassen, meine Damen und Herren!

Bei einer möglichen Zusammenlegung der Krankenhäuser spricht nach Abwägung der Argumente vieles für den Standort Schongau, wobei die Weilheimer Krankenhausgebäude zielführend als neues Verwaltungszentrum des Landkreises genutzt werden können. An der energetischen Nachrüstung unserer Landkreisimmobilien könnten dann ebenfalls gespart werden.

Oder aber – Schluß mit alledem. Das Krankenhauswesen muß dann auch in unserem Landkreis privatisiert werden.

Nach all meiner Kritik wird es Sie  nicht verwundern, wenn ich für meine Fraktion die Ablehnung des Haushalts ankündige. Einen Weg, den wir für grundsätzlich falsch erachten, werden wir nicht mitgehen.

Ein letztes Wort an Sie, sehr geehrter Herr Merk, und Ihre Mannschaft. Ich weiß, Sie sind Profi und können mit meiner Kritik umgehen. Denn diese richtet sich vornehmlich an den Kreistag selbst und seine unerfüllbaren Wunschzettel.

Ich wiederum weiß, dass Sie und Ihr Team sehr sorgfältig vorgearbeitet haben und erahne, wie viel Arbeit die Aufbereitung der Unterlagen gemacht hat. Dafür ein Dankeschön und insbesondere für Ihren Besuch in der Fraktion und die große Geduld, mit der Sie uns das vorliegende Zahlenwerk nahegebracht haben.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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1. April 2022|

Die Frau die es voraussah

„Alle diese Untersuchungen“, sagte sie, „die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.“

Als wir verblüfft schwiegen, fuhr sie fort: „Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

Bärbel Bohley DDR-Bürgerrechtlerin
Prophezeiung in einem Gespräch mit Chaim Noll 1991 zur Zukunft der BRD
https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah

6. Februar 2022|

Antifa

Die Antifa – mittlerweile RAF mit Beamtenstatus.

Bettina Röhl (Tochter von Ulrike Meinhof)

14. Dezember 2021|

Gerrit Huy – Lebenslauf

Gerrit Huy ist 1953 in Braunschweig geboren und hat ihre Schulzeit bis zum Abitur in Hamburg verbracht.

Nach einer Lehre bei der Commerzbank in Hamburg absolvierte sie in Hamburg und Paris ein Studium der Mathematik, das sie als Diplom-Mathematikerin abschloß.
Anschließend studierte sie ihn Hamburg Volkswirtschaft und beendete ihr Studium als Diplom-Volkswirtin.

In Harvard, an der John F. Kennedy School of Government, erwarb sie anschließend einen MPA (Master of Public Administration).

Sie arbeitete in leitenden Funktionen in der Autoindustrie (Direktor Vorentwicklung und Produktionsplanung bei Mecedes), in der Telekommunikationsindustrie (als Vorstand Telekommunikations- und Mediendienste der DaimlerBenz Interservices AG), in der IT-Industrie (als Vorsitzende der Geschäftsführung der Compaq Computer Deutschland) sowie als selbständige Unternehmensberaterin im Bereich Venture Capital.

Sie ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.

In der AfD hat sie bisher vorrangig in den Fachausschüssen (die die inhaltliche Entwicklung des Programms der AfD tragen) mitgewirkt.
Sie war als Leiterin des Bundes-Fachausschusses für Arbeit und Soziales wesentlich an der Erstellung des Sozialkonzepts der AfD beteiligt.

Ihr Interesse gilt neben den Fragen der Renten- und Familienpolitik insbesondere der besseren Einbindung der Bürger in die politische Meinungsbildung und der dafür notwendigen unabhängigen Berichterstattung in öffentlichen und privaten Medien.

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21. August 2021|

Mahnende Worte eines weisen alten Mannes

„In Berlin scheinen das Überleben der Eisbären am Nordpol, die Aufstellung landschaftsverschandelnder Windspargel im Zeichen einer Pseudo-Ökologie und jener Unterwerfungsreflex, der gerade bei den domestizierten Pseudorevoluzzern der 1968er Bewegung seltsame Blüten treibt, den Vorrang zu genießen vor der strategischen Selbsterhaltung der Nation und des Kontinents.“

Peter Scholl-Latour, 2007

21. August 2021|

Deutschland : buntgeschmücktes Narrenschiff Utopia

Einst, als man noch wusste, wofür die Union steht, warnte Franz-Josef Strauß, an den sich Markus Söder kaum noch erinnern dürfte, davor, dass Deutschland zum „buntgeschmückten Narrenschiff Utopia“ werden könnte „mit einem Grünen und zwei Roten als Faschingskommandanten“, was den Wohlstand und die Bürgerlichkeit der Republik zerstören würde.

Franz-Josef Strauß 1986

31. März 2021|
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